Statistiken und regulatorische Herausforderungen formen die Direktvertriebsbranche

Frische Marktdaten und Umfragen zeichnen das Bild des Direktvertriebssektors neu, während zugleich die regulatorische Aufmerksamkeit rund um Einkommensaussagen zunimmt. Der globale Umsatz und die Zahl der Vertriebspartner schwankten in den letzten Jahren, und die Konsumgewohnheiten haben sich spürbar verändert.

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Iparági hír — A mérleg két serpenyője
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Schwankender Umsatz, sinkende Zahl der Vertriebspartner

Die Daten des globalen Direktvertriebsmarktes zwischen 2021 und 2024 zeigen ein gemischtes Bild. 2021 betrug der gesamte Einzelhandelsumsatz des Sektors 170,02 Milliarden Dollar (berechnet zum Dollarwert von 2024), was ein jährliches Wachstum von 2 % bedeutete. Danach folgte jedoch in zwei aufeinanderfolgenden Jahren ein Rückgang: 2022 sank der Umsatz um 1,1 %, 2023 um 2,5 %, bevor er sich 2024 praktisch stagnierend bei 163,86 Milliarden Dollar einpendelte.

Eine ähnliche Tendenz zeichnet sich auch bei der Zahl der unabhängigen Vertriebspartner ab: von 113,7 Millionen Personen im Jahr 2021 sank die Zahl bis 2023 auf 104,2 Millionen und stieg 2024 nur noch leicht auf 104,3 Millionen Personen. Das Geschlechterverhältnis zeigte im betrachteten Zeitraum durchgehend ein Übergewicht der Frauen, das zwischen 71,9 % und 72,7 % lag, während der Anteil der Männer zwischen 27,3 % und 28,1 % schwankte.

Zunehmende regulatorische Aufmerksamkeit

Die Tätigkeit des Direktvertriebssektors wird in den letzten Jahren von verstärkter behördlicher Aufmerksamkeit begleitet. Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) veröffentlichte im Februar 2022 eine Ankündigung über die Vorbereitung einer geplanten Regelung, die auf die Eindämmung irreführender Einkommensaussagen abzielt und Organisationen in mehreren Branchen betrifft, darunter auch MLM-Unternehmen.

Auch die wirtschaftliche Unsicherheit hat Spuren im Verbraucherverhalten hinterlassen: Nach einem Bericht von NielsenIQ vom Juli 2022 fürchten die Käufer zunehmend eine bevorstehende Rezession und sorgen sich mehr um ihre finanzielle Lage als ein halbes Jahr zuvor.

Verbrauchererwartungen und Unternehmenskommunikation

Nachhaltigkeit wird bei Kaufentscheidungen zu einem immer wichtigeren Gesichtspunkt: Nach einer Studie von IBM halten 77 % der Befragten die ökologische Verantwortung als Markenwert für zumindest mäßig wichtig.

Die Rolle der Unternehmenskommunikation hob Amber Olson-Rourke hervor, die bei Neora für Marketing und Vertrieb verantwortliche Leiterin, nach deren Ansicht eine offene und ehrliche Kommunikation im Feld die Grundlage für den Erhalt von Vertrauen und Glaubwürdigkeit ist, besonders in schwierigeren Zeiten.

Quelle: epixelmlmsoftware.com. Der Artikel wurde mit einem eigenen Text der Redaktion erstellt.

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