Baue nicht auf deine Lust, sondern auf deine Verbindlichkeit

Lust ist eine gute Sache, aber eine schlechte Grundlage. Wenn sie da ist, fällt das Arbeiten leicht. Es ist leicht zu schreiben, anzurufen, zu lernen, zu posten, zu reden, zu einer Veranstaltung zu gehen. Dann wirkt alles…

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Baue nicht auf deine Lust, sondern auf deine Verbindlichkeit — Motivation | Network Marketing Magazin

Lust ist eine gute Sache, aber eine schlechte Grundlage. Wenn sie da ist, fällt das Arbeiten leicht. Es ist leicht zu schreiben, anzurufen, zu lernen, zu posten, zu reden, zu einer Veranstaltung zu gehen. Dann wirkt alles natürlicher, als bekäme man den Schwung von innen. Das Problem ist nur, dass die Lust nicht beständig ist.

Wenn die Stimmung für dich entscheidet

Sie kommt, geht, verändert sich und verschwindet oft gerade dann, wenn du sie am dringendsten brauchst. Wer sein Geschäft auf die Lust baut, liefert sich in Wahrheit seinen Stimmungen aus. Hat er einen guten Tag, arbeitet er. Ist er müde, verschwindet er. Bekommt er eine Rückmeldung, kommt er in Schwung. Herrscht Stille, hält er an. Das ist kein Charakterfehler, sondern menschliches Verhalten, aber darauf lässt sich schwer ein Geschäft aufbauen. Im Network Marketing entsteht die Beständigkeit nicht daraus, dass du immer Lust hast, sondern daraus, dass du eine Entscheidung hast, zu der du auch an schlechteren Tagen zurückkehren kannst.

[Iránytű illusztráció] Képzés és előadás
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Verbindlichkeit ist leiser als Begeisterung

Verbindlichkeit ist leiser als Begeisterung. Sie ist nicht immer spektakulär, nicht immer inspirierend, und du empfindest sie nicht immer als stark. Sie ist eher wie ein innerer Vertrag: Ich mache den nächsten machbaren Schritt auch dann, wenn ich nicht in perfekter Verfassung bin.

Dafür musst du kein Held sein. Es genügt, dass du nicht zulässt, dass deine Tagesstimmung anstelle deines langfristigen Ziels entscheidet. Das ist besonders wichtig, wenn du müde bist, enttäuscht bist oder die Ergebnisse nicht so kommen, wie du geplant hast. Dann brauchst du keine große Motivationsrede, sondern eine einfache Frage: Was ist das Minimum, das ich auch heute tun kann? Man muss nicht das ganze Geschäft an einem schweren Tag lösen.

Manchmal genügt eine Nachricht, eine Notiz, ein Lernblock, ein Nachfassen oder eine klare Entscheidung darüber, dass du morgen nicht bei null weitermachst.

Lust ist ein Geschenk, Verbindlichkeit ist eine tragende Säule.

Wenn du Lust hast, nutze sie. Wenn nicht, mach kein Drama daraus. Der Aufbau wird nicht dadurch ernsthaft, dass er immer leicht ist, sondern dadurch, dass er nicht nur an den leichten Tagen existiert. Wer lernt, nicht aus der Stimmung heraus zu arbeiten, dessen Selbstvertrauen wird auch ein anderes. Er vertraut sich nicht deshalb, weil er sich immer stark fühlt, sondern weil er bereits gesehen hat: Auch ohne Lust kann er sich in Bewegung setzen.

Punkte, für die es keine Lust braucht

Es lohnt sich, für dich selbst im Voraus jene Punkte festzulegen, für die es keine Lust braucht. Das können sein:

  • der tägliche minimale Beziehungsaufbau
  • der wöchentliche Content
  • das eigene Lernen
  • das Aufräumen der Nachfassaufgaben

Wenn das jedes Mal Stimmungsentscheidungen sind, musst du dich ständig aufs Neue überzeugen. Wenn du sie hingegen als System behandelst, öffnest du weniger innere Debatten, und dir bleibt mehr Energie für die eigentliche Arbeit.

Verbindlichkeit ist keine kalte Disziplin. Sie ist eher Respekt vor dir selbst. Damit sagst du: Ich nehme mein Ziel nicht nur dann ernst, wenn es leicht zu lieben ist. Diese Art zu wirken ist von außen vielleicht nicht immer spektakulär, aber innen bringt sie eine gewaltige Veränderung. Nach einer Weile misst du dich nicht mehr an deiner Lust, sondern daran, ob du deine eigene Richtung hältst.

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