Konsolidierung und digitaler Wandel könnten den Direktvertrieb 2026 prägen

Laut dem Jahresrückblick von Direct Selling News hat sich in der Network-Marketing-Branche 2025 die Verbreitung dienstleistungsbasierter Modelle und die Digitalisierung des E-Commerce beschleunigt. Die Analyse der Publikation warnt, dass sich die Konsolidierung des Sektors 2026 weiter verstärken könnte und Unternehmen im Wert von bis zu 1 Milliarde Dollar den Besitzer wechseln könnten.

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Konszolidáció és digitális átalakulás jellemezheti a direkt értékesítést 2026-ban — Tervezés és jegyzetek az asztalnál

Dienstleistungen und Produkte: unterschiedliche Bahnen

Laut einer Analyse von Direct Selling News ist das Gewicht der dienstleistungsbasierten Geschäftsbereiche 2025 im Direktvertriebskanal deutlich gewachsen: Mehr als 60 Prozent des US-Volumens entfielen bereits auf diese Modelle. In den letzten zehn Jahren erzielten fast 70 Prozent der dienstleistungsbasierten Unternehmen ein Wachstum, was auf das Vordringen wiederkehrender Umsatzmodelle und der digitalen Betreuung hindeutet.

Demgegenüber gerieten die produktbasierten Unternehmen in eine schwierigere Lage: Neben dem langsameren Kategorienwachstum verstärkte sich der Wettbewerb durch Marken mit Direktverkauf an Endkunden, marktplatzbasierte und influencergetriebene Marken. Die Verbraucher wurden preissensibler, und die regulatorische Aufsicht verschärfte sich bei Produktaussagen. Im Wellness-Segment nennen Marktschätzungen für die Longevity-Kategorie (Alters-Management, Hormonoptimierung, peptidbasierte Protokolle) häufig einen Wert von über 70 Milliarden Dollar.

Digitaler Wandel: E-Commerce und Social Commerce

Bei der E-Commerce-Modernisierung des Kanals spielen die Plattformen Shopify und BigCommerce eine herausragende Rolle, auch wenn sie nicht speziell für die besonderen Anforderungen des Direktvertriebs - replizierte Seiten, Provisionssysteme, globale Zahlungslösungen - entwickelt wurden und daher Anpassungen erfordern.

Daneben gewinnt auch Social Commerce bei Kaufentscheidungen zunehmend an Bedeutung: Kurzvideos, Creator-Inhalte, Livestreams und In-App-Zahlungslösungen verlagern den gesamten Weg von der Entdeckung bis zum Kauf auf die sozialen Plattformen. Künstliche Intelligenz verstärkt diesen Trend mit personalisierten Empfehlungen.

Konsolidierung und internationale Expansion

Laut Direct Selling News wird die Beschleunigung der Konsolidierung von mehreren Faktoren getrieben: schrumpfende Margen, steigende Kosten der Kundengewinnung, der Druck der Investoren auf planbares Wachstum sowie die von Amazon und Walmart erhöhten Verbrauchererwartungen tragen alle dazu bei, dass Größe und Effizienz zu einem kritischen Wettbewerbsvorteil werden.

Die internationale Expansion ist zu einer der wichtigsten Triebkräfte der Konsolidierung geworden: Eine Übernahme oder Fusion kann schneller Zugang zu Lizenzen, Compliance-Systemen und lokalen Führungsteams verschaffen als der Aufbau eigener Infrastruktur je Markt. Laut der Analyse könnten 2026 Direktvertriebsunternehmen im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar den Besitzer wechseln.

In der Branche verbreitet sich zugleich das Modell der Equity-Beteiligung (Zuteilung von Eigentumsanteilen), das zuerst im Immobiliensektor, dann bei den Finanzdienstleistungen auftauchte und dessen Einführung inzwischen auch einige produktbasierte Unternehmen prüfen.

Die Rolle des hispanischen und lateinamerikanischen Marktes

Der Bericht hebt die wachsende Bedeutung des hispanischen und lateinamerikanischen Marktes hervor: In den Vereinigten Staaten erreichte die lateinamerikanische Bevölkerung 64 Millionen Menschen, das sind 19 Prozent der Gesamtbevölkerung und 26 Prozent der Kinder, und bis 2030 werden sie ein Fünftel der Arbeitskräfte ausmachen. 20 Prozent der US-Vertriebsmannschaft des Direktvertriebssektors haben eine hispanische oder lateinamerikanische Identität.

Das geschäftliche Interesse an der Region zeigt sich daran, dass PM-International in Florida ein neues US-Regionalzentrum eröffnete, um die wachsende Nachfrage zu bedienen. Auch die digitale Anpassung geht schnell: 90 Prozent der US-lateinamerikanischen Unternehmer nutzen digitale Kanäle für den Betrieb ihres Geschäfts, und Mexiko ist der am zweitschnellsten wachsende E-Commerce-Markt der Welt.

Quelle: directsellingnews.com. Der Artikel wurde auf Grundlage der in der Quelle veröffentlichten FAKTEN mit einem eigenen Text der Redaktion erstellt.

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