Südostasien und Lateinamerika treiben 2023 den globalen Direktvertriebsmarkt an

Der weltweite Direktvertriebsmarkt ging 2023 insgesamt zurück, doch zwischen den Regionen zeigen sich erhebliche Unterschiede: Während der Markt in Nordamerika und mehreren westeuropäischen Ländern schrumpfte, wuchs der Umsatz in Lateinamerika, Osteuropa und Malaysia dynamisch. Auch die Produktkategorien sind im Wandel, neben dem Vordringen der Haushaltswaren ging der Anteil des Wellness-Segments zurück.

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Iparági hír — Tervezés és jegyzetek az asztalon
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Regionale Unterschiede auf einem schrumpfenden Weltmarkt

Der globale Direktvertriebsmarkt schrumpfte 2023 um 2,3 % auf 167,6 Milliarden Dollar, doch diese aggregierte Zahl verbirgt erhebliche regionale Unterschiede. Lateinamerika wuchs um 6,8 % und Europa um 3,4 %, während der Markt in Nordamerika um 9,3 % zurückging.

Der asiatisch-pazifische Raum zeigte insgesamt einen Rückgang von 3,7 %, das war jedoch vor allem den großen ostasiatischen Märkten zuzuschreiben: Ohne China gerechnet wuchs der Umsatz der Region um etwa 6 % und erreichte 52,53 Milliarden Dollar. Afrika und der Nahe Osten, die nur 1 % des globalen Umsatzes ausmachen, erlitten einen Rückgang von 4,0 %.

Die herausragende Rolle Malaysias und Südostasiens

Der Markt Malaysias wuchs 2023 um 1,4 % und erreichte einen Umsatz von etwa 9,5 Milliarden Dollar. Das Land sticht dadurch hervor, dass hier der Anteil des Direktvertriebs am BIP mit 2,3 % der höchste der Welt ist.

In der Region wird die Mobiltelefon-Penetration voraussichtlich bis 2030 etwa 94 % der Mobilverbindungen erreichen, was den über digitale Kanäle erreichbaren Kunden- und Vertriebskreis weiter erweitern kann.

Lateinamerika: Kosmetik und massenhafter Eintritt in den Sektor

In Lateinamerika wuchs der Markt Brasiliens um 4,6 % auf 8,0 Milliarden Dollar und der Mexikos um 3,0 % auf 6,87 Milliarden Dollar. Der Umsatz Argentiniens stieg zu konstantem Dollarkurs gerechnet um 114 %.

In Brasilien machte die Kosmetik 2023 73 % des gesamten Direktvertriebsumsatzes aus, während in ganz Süd- und Mittelamerika der Anteil der Kosmetik- und Körperpflegeprodukte bei 59 % lag. In der Region arbeiten mehr als 13 Millionen Menschen als unabhängige Vertriebspartner.

Osteuropa und die Neuordnung der Produktkategorien

In Osteuropa wuchs der Markt der Türkei 2023 um 81,3 % und der der Ukraine trotz der Kriegsumstände um 35,7 %. Bulgarien erzielte ein Wachstum von 29,1 %, Slowenien von 6,4 %, während Frankreich stagnierte, Italien um 0,3 % und das Vereinigte Königreich um 10 % zurückging.

Auch die Struktur der globalen Produktkategorien hat sich verändert: Der Anteil der Wellnessprodukte sank seit 2019 von 36 % auf 32 %, der der Kosmetik ging von 27 % auf 24 % zurück, während der Anteil der Haushaltswaren und langlebigen Konsumgüter von 12 % auf 17 % stieg. Die drei führenden Kategorien machen zusammen 73 % des globalen Umsatzes aus, und im asiatisch-pazifischen Raum steuern die Wellnessprodukte weiterhin 39 % des regionalen Umsatzes bei. Unter den Nischenkategorien haben Finanzdienstleistungen einen globalen Anteil von 5 %, Haushaltschemie 4 %, Bekleidung und Accessoires 4 % und Versorgungsdienstleistungen 3 %.

Quelle: epixelmlmsoftware.com. Der Artikel wurde mit eigenem Text der Redaktion erstellt.

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